Da war ich doch kürzlich beim Sportfest im Sonneberger Stadion unterwegs und ich muss sagen, die Sportlehrer haben es nicht leicht. Was ich da so alles mitbekommen habe… Da sah ich eine Schülerin, die in Jeans zum Weitsprung antrat, andere hatten keine Sportschuhe an, wieder andere wollten ihren Schmuck nicht ablegen. Das waren hauptsächlich Zehntklässler, Neuntklässler, Achtklässler, die auch mit den Lehrern rumdiskutieren, obwohl sie mehrfach über solche Dinge belehrt wurden. Einheitliche Sportsachen gab es ja zu DDR-Zeiten. Man meinte das abschaffen zu müssen und nach der Wende hatten dann die Schülerinnen und Schüler sämtliche Freiheiten, was die Kleiderordnung im Sportunterricht anbelangte. Doch sollten sich Schüler wirklich mal die Frage stellen, wie zweckmäßig ist meine derzeitige Sportkleidung wirklich? Warum verliere ich beim Laufen fast meine Hose und warum ist deshalb meine Zeit so schlecht, wie tief darf der Ausschnitt meines T-Shirts wirklich sein? Warum sehe ich das Ziel beim 60- oder 100 m Lauf nicht? Wohin mit der Haarpracht? Wäre ich nicht schneller, wenn ich beim Lauf mein Handy nicht in der Hosentasche mit rumschleppen müsste? Gutgemeinte Ratschläge der Sportlehrer werden missachtet und übelst kommentiert. Beim Ausdauerlauf gibt es die Läufer, die Geher und die Spaziergänger. Noten in allen Kategorien sind die Folge….Also, liebe Schüler, denkt mal darüber nach, ob sich da was ändern lässt…!
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